Arztbörsen Magazin

Benjamin Feindt

Die Rechtsform Praxisgemeinschaft für die Arztpraxis

Die Praxisgemeinschaft ist eine Form der ärztlichen Zusammenarbeit, eine Legaldefinition des Begriffes gibt es nicht. Dabei schließen sich mindestens zwei Ärzte oder Zahnärzte zusammen, um bestimmte, elementare Dinge der medizinischen Berufsausübung, meistens Räumlichkeiten, Medizingeräte oder medizinisches Personal gemeinsam zu organisieren. In § 18 der Musterverufsordnung für Ärzte ist der Zusammenschluss von Ärzten in Organisationsgemeinschaften geregelt. 

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Dr. med. Anett Kleinschmidt

Praxiskauf: Vor- und Nachteile der Arztpraxis in Form einer Einzelpraxis

Vor dem Praxis kaufen sollte die Gesellschaftsform der Praxisübernahme diskutiert werden. Die Einzelpraxis ist dabei die klassische Form der Berufsausübung in selbstständiger ärztlicher Tätigkeit. Auch wenn es mittlerweile immer mehr Formen der ärztlichen Kooperationsformen gibt, so bietet die Einzelpraxis dem niedergelassenen Arzt das höchste Maß an Unabhängigkeit nach dem Praxiskauf.

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Kim Björn Becker

Zahl der Praxisübernahmen soll nicht künstlich erhöht werden

Unter Medizinstudenten gehen die Meinungen in der Frage, wie wichtig die Abiturnote sein soll, weit auseinander. In einer Befragung der Ärztegewerkschaft Hartmannbund entschieden 48 Prozent der Medizinstudenten, dass die Note auch weiterhin eine zentrale Rolle im Zulassungsverfahren haben soll, 45 Prozent sahen das jedoch anders. Bewährt hat sich das bisherige System der Studienplatzvergabe hingegen nach Ansicht des Medizinischen Fakultätentags nicht, da zu wenige approbierte Ärzte eine Landarztpraxis übernehmen.

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Dr. Axel Knoth

Praxisverkauf: Steuerliche Fallstricke vermeiden

Der Verkauf einer Arztpraxis stellt nicht nur eine wirtschaftlich bedeutsame Entscheidung dar, sondern auch einen komplexen steuerlichen Vorgang, der mit erheblichen Risiken verbunden ist. Finanzämter stellen hohe Anforderungen an die tatsächliche Gestaltung des Verkaufs. Fehler in der Planung oder Umsetzung führen schnell zum Verlust steuerlicher Privilegien und können erhebliche Nachzahlungen nach sich ziehen...

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Landarztbörse

Ärztliche Bedarfsplanung beim Praxisverkauf

Der Gesetzgeber hat Einschränkungen vorgenommen, an welchen Orten, in welchen Fällen und in welcher Art und Weise von der ärztlichen Bedarfsplanung abgewichen werden kann. Dennoch müssen diese Abweichungen bei der Praxisübergabe begründet sein. Es muss deutlich werden, warum gerade die vorgenommenen Abweichungen der Arztpraxis Anzahl unter Berücksichtigung der regionalen Demografie und Morbidität für eine bedarfsgerechte medizinische Versorgung erforderlich ist (Paragraf 99 Absatz 1 Satz 3 SGB V). 

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Uwe Scholz, Busse & Miessen Sozietät

Das neue Versorgungsstrukturgesetz und die Praxisabgabe

Das letzte bedeutende Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen für Ärzte in Deutschland war das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG). Es wurde am 11. Juni 2015 vom Bundestag verabschiedet und trat am 23. Juli 2015 in Kraft. Ziel dieses Gesetzes war es, die ambulante medizinische Versorgung insbesondere in ländlichen Regionen zu sichern und zu verbessern...
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